problemfigur

 

Wer meint, nur Frauen jenseits der Konkefektionsgröße 38/40 haben eine "Problemfigur, hat sich getäuscht- wenn man überhaupt von einem Problem sprechen sollte.

Da der menschliche Körper (noch) nicht industriell gefertigt wird und wir, Gott sei Dank, nicht wie aus der Schablone gepresst, alle gleich aussehen, passen wir auch nicht alle gleich gut in jedes Kleidungsstück.

 

Wer sich einen persönliche Maßschneider nicht leisten kann, ist gezwungen sich seine Konfektion von der Stange zu kaufen- und das macht in der Regel die breite Masse.

Die Konfektionsgrößen S bis L werden durchläufig alle angeboten, inzwischen zählen auch XL-Größen bei den meisten Herstellern zum Basisprogramm. Wer allerdings unterhalb der S-Größe sucht, muss sich schon zu den "Problemfiguren" einordnen und hat diesbezüglich eine eingeschränkte Auswahl an Geschäften, die durchgängig XS-Größen anbieten und sich auf eine junge Zielgruppe eingestellt haben. Das gleiche gilt für XXL-Größen, die meistens aufgrund ihrer großen Zuschnitte den modischen Pfiff verlieren.

 

Doch selbst bei den Durchschnittsgrößen S,M und L gibt es zahlreiche Figurvarianten, auf die eine Massenproduktion nicht eingestellt ist oder nicht eigestellt sein kann.

 

 

zu welchem figurtyp zählen sie sich?

 

 

Britt gehört zu den kleinen, schmal gebauten Frauen mit einer Konfektionsgröße zwischen 34 und 36, bzw. S und XS.

 

Körperliche Merkmale sind:

 

- kleine Oberweite

- schmale Hüften

- schlankes Oberbein-

- zierliche Erscheinung (mädchenhaft)

 

Britt's Problem:

 

Hosen sind fast immer zu lang, passen zwar am Bein, sind aber meistens in der Taille zu weit. Blazer und andere Oberteile werfen oft am Dekollete Falten und haben "oben" zu viel Spielraum, außerdem beult der Rücken weil es am Volumen fehlt.

 

 

 

 

 

Inken könnte nach den Sternen greifen wenn sie wollte,

denn sie gehört zu den sehr großen, schlanken Frauen.

In vergangenen Zeiten als "dünne Bohnenstange" belächelt,
ist sie heute auf dem Catwalk sehr gefragt.

 

Körperliche Merkmale:

 

- lange Arme und Beine

- schlanke, hohe Körpererscheinung

- oft ein zu langer Oberkörper im Verhältnis

  zum Unterkörper 

 

Inken's Problem:

 

Da sich aber nur die wenigsten großen Frauen täglich auf dem Catwalk tummeln, verbirgt der Kleiderkauf für Sie zwei große Probleme: Die Ärmel und die Hosenbeine sind fast immer zu kurz! Praktisch wenn der Trend gerade bei 7/8 Längen liegt. Aber immer 7/8?

 

 

Mette ist die "starke" Frau, aber am liebsten möchten Sie jede weibliche Rundung verbergen, denn jenseits von Konfektionsgröße XL darf und will sie nichts mehr zeigen - denkt sie zumindest und versteckt oft durch überweite Kleidung, das, was an ihr schön ist.

Da es die kleine und die große Mette gibt, teilen beide auch zusätzlich das Problem von Inken und Britt: entweder Hose/Ärmel zu lang oder zu kurz.

 

Inzwischen gibt es viele prominente "starke" Frauen, die modisch TOP auftreten und mehr aus Ihrem Typ gemacht haben als so manch schlanke Frau. Zeigen Sie trotz Ihrer

XL/XXL-Größe Figur und haben Sie Mut zur Farbe und einem flotten Styling!

Wer überweite Größen trägt, macht erst recht auf seine Rundungen aufmerksam!

 

 

 

 

 

Körpermerkmale:

 

- starke Oberweite, bzw. breite Schultern

- oft wenig Taille

- Bauch

- Hüftpolster

- wohlgerundeter Po

- starkes Oberbein

 

Mette's Problem:

 

- alle Rundungen durch weite Schnitte kaschieren

- Modeangst: "das steht mir ja doch nicht!"

- wenig Auswahl an pfiffiger Mode für ihre Konfektionsgröße

- Schwellenangst beim Betreten eines Geschäftes

- fehlender Mut etwas Neues zu wagen

 

 

Stina hat die typische "Gitarrenfigur", und immer zwei unterschiedliche Konfektionsgrößen.

 

Körpermerkmale:

 

- mittlere Oberweite

- sehr schmale Taille (Wespentaille)

- sehr breites Becken (Hüften)

- "Reiterhosen"

 

Stina's Problem:

 

Der Hosenkauf wird für sie zu einem fast unmöglichen Unterfangen! Es passt selten am Bein. Am Oberschenkel ziehen sich starke Querfalten und die Taillie steht weit ab vom Körper. Stina braucht eigentlich zwei Größen in einem Kleidungsstück, was die Auswahl sehr erschwert. Feminine Kleiderschnitte und Röcke mit Glockenform sind für sie optimal! Aber wer mag immer nur Kleider und Röcke tragen?